Gespräche
Auf einer Party in Stendal haben wir einen Profi kennengelernt:ca. 28 Jahre, ehem. Filmstudent in Braunschweig. Mit offenen Ohren und Augen ließen wir uns über Ausstattung und Vorgehensweise belehren:
1. Fröhlich drauflos Drehen macht schon Spaß, aber der Tipp (ok, für Christian: "Tip"), ein genaues storyboard anzufertigen, ist schon mal viel wert: D.h., dass man immer genau weiß, welche Einstellung als nächste folgt, damit man eine logische Abfolge hat...viel Arbeit, klar. Vielleicht was für Anna-Laura...? :-)
2. Wir haben eine 1-Chip-Kamera. Das bedeutet, schwache Farben. Gerade für Bollywood aber braucht man tolle, leuchtende Farben. Eine 3-Chip-Kamera wäre ideal, ist aber für uns (noch) nicht erschwinglich.
3. Wir haben ein Fotostativ. Die Begutachtungen unserer ersten Aufnahmen vom 23.10. hat ergeben: Die schön gemeinten Schwenks ruckeln dermaßen, dass man gut die Hälfte der Szenen nicht verwenden kann. Ein gutes Stativ kostet ab 500€ aufwärts. Man kann indes mit einem billigen Stativ auskommen, wenn man um den Führhebel ein Gummiband macht, und vorsichtig daran zieht. Außerdem müssen wir es leichtgängiger machen. Ölen?
4. Wir haben also nicht unsere Traumausrüstung. Bliebe noch sich diese zu mieten; z.B. beim offenen Kanal! Dieser kleine Sender in Berlin soll günstig Ausrüstung verleihen. Also bessere Kamera, gutes Stativ, etwas Licht und Ton. Andernortens soll es das schon ab 80€ geben...
Auf ihrer homepage okb.de stehen aber nur infos, wie man für den okb was drehen kann.
Christian ist da jedenfalls ziemlich skeptisch: selbst wenn man da ne tolle Kamera und alles kriegt, dann muss man das irgendwo auf nem hightech-Rechner schneiden, legen und fönen, d.h. sich einen Schnittplatz mieten...also, mein Rechner macht sowas nicht mit (80GB-Festplatte, 100GB extern mit einer Verladegeschwindigkeit von 100MB/30 min (von intern--> extern u.U.), 1,2 Gigaherz, 512 RAM (erweitert, immerhin...) Neenee, aber heutzutage ist das ja fast nix mehr- schon gar nicht für einen Film! Wir sind halt keine Profis und haben dementsprechend auch kein professionelles Budget. Aber wir haben unsere Idee, die entweder wichtiger ist als alle Technik, oder nicht gedreht werden braucht.
Aber wir werden auf den Gummiband-Tip zurückgreifen (ist ja immerhin ein 0-Budget-Film, und so ein Gummiband hab ich noch irgendwo in der Küche...)
1. Fröhlich drauflos Drehen macht schon Spaß, aber der Tipp (ok, für Christian: "Tip"), ein genaues storyboard anzufertigen, ist schon mal viel wert: D.h., dass man immer genau weiß, welche Einstellung als nächste folgt, damit man eine logische Abfolge hat...viel Arbeit, klar. Vielleicht was für Anna-Laura...? :-)
2. Wir haben eine 1-Chip-Kamera. Das bedeutet, schwache Farben. Gerade für Bollywood aber braucht man tolle, leuchtende Farben. Eine 3-Chip-Kamera wäre ideal, ist aber für uns (noch) nicht erschwinglich.
3. Wir haben ein Fotostativ. Die Begutachtungen unserer ersten Aufnahmen vom 23.10. hat ergeben: Die schön gemeinten Schwenks ruckeln dermaßen, dass man gut die Hälfte der Szenen nicht verwenden kann. Ein gutes Stativ kostet ab 500€ aufwärts. Man kann indes mit einem billigen Stativ auskommen, wenn man um den Führhebel ein Gummiband macht, und vorsichtig daran zieht. Außerdem müssen wir es leichtgängiger machen. Ölen?
4. Wir haben also nicht unsere Traumausrüstung. Bliebe noch sich diese zu mieten; z.B. beim offenen Kanal! Dieser kleine Sender in Berlin soll günstig Ausrüstung verleihen. Also bessere Kamera, gutes Stativ, etwas Licht und Ton. Andernortens soll es das schon ab 80€ geben...
Auf ihrer homepage okb.de stehen aber nur infos, wie man für den okb was drehen kann.
Christian ist da jedenfalls ziemlich skeptisch: selbst wenn man da ne tolle Kamera und alles kriegt, dann muss man das irgendwo auf nem hightech-Rechner schneiden, legen und fönen, d.h. sich einen Schnittplatz mieten...also, mein Rechner macht sowas nicht mit (80GB-Festplatte, 100GB extern mit einer Verladegeschwindigkeit von 100MB/30 min (von intern--> extern u.U.), 1,2 Gigaherz, 512 RAM (erweitert, immerhin...) Neenee, aber heutzutage ist das ja fast nix mehr- schon gar nicht für einen Film! Wir sind halt keine Profis und haben dementsprechend auch kein professionelles Budget. Aber wir haben unsere Idee, die entweder wichtiger ist als alle Technik, oder nicht gedreht werden braucht.
Aber wir werden auf den Gummiband-Tip zurückgreifen (ist ja immerhin ein 0-Budget-Film, und so ein Gummiband hab ich noch irgendwo in der Küche...)

1 Comments:
Hi, Laura!
Schnittplatz ist heutzutage eigentlich nicht mehr unbedingt nötig, und ein Rechner mit 1.5GHz tut's auch durchaus noch. Kommt nur drauf an, welche Software (und welches Betriebssystem) drauf ist. Unsere Videos wurden sämtlich auf einem Apple Powerbook G4 mit 667MHz-Prozessor geschnitten, und das hat ziemlich gut funktioniert. Ein schnellerer Computer ist natürlich immer schön, aber "Profis" neigen auf der anderen Seite auch immer dazu, einem zur Anschaffung des neuesten, teuersten und oberangesagtesten Equipments zu raten. Und da ist es dann so ähnlich wie mit der Musik: Das Equipment bestimmt nicht zwangsweise die Güte der Produktion.
Ahja, und Du möchtest vielleicht die Schrifterkennungs-Bestätigung bei blogger einschalten, damit Dir noch schlimmere Gestalten als der Strickmuster-Hurgler erspart bleiben ;-)
LG,
Steph
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